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Woher kommt das Platin für Eheringe?
Kein Schmuckmetall ist so rein, edel und dauerhaft wie Platin. Allerdings wurde es erst vor einigen Jahren von Schmuckdesignern für Eheringe entdeckt. Bis dahin kam für Hochzeitsschmuck eigentlich nur Silber oder Gold in Frage.
Doch woher kommt dieses reinste aller Edelmetalle? Hat es Vorteile gegenüber den altbekannten
Schmuckmetallen?
Die größten Vorkommen an Platin finden sich zum einen in Russland und zum anderen in Südafrika. Ein großes Problem bei der Platin-Förderung ist die große Tiefe, aus der es an die Oberfläche gebracht werden muss. Für die Gewinnung einer Unze Platin ( = 31,1 Gramm) müssen 10 (!) Tonnen erzhaltiges Gestein abgebaut werden. Bei
Gold benötigt man für die Gewinnung einer Unze lediglich 3 Tonnen Erz. Auch die Trennung vom Gestein ist ein sehr aufwendiger Prozess. Will man Platin verflüssigen. muss es auf 1768 Grad erhitzt werden, bei Gold ist der Schmelzpunkt bereits bei 1063 Grad erreicht.
Platin hat ein um mehr als 30 Prozent höheres Gewicht als Gold.
Allergiker wissen die sehr gute Hautverträglichkeit von Platin zu schätzen. Ein weiterer Vorteil gegenüber Gold ist seine wesentlich höhere Widerstandsfähig. Natürlich
können auch Eheringe aus Platin einen Kratzer bekommen, aber im Gegensatz zu Gold wird dabei nur die Masse verschoben und geht nicht verloren.
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